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Gelée Royale

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie

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Gelée Royale, Weiselfuttersaft oder Königinfuttersaft, ist der Futtersaft, mit dem die Honigbienen ihre Königinnen aufziehen.

Mit diesem Gemisch aus den Sekreten der Futtersaftdrüse und der Oberkieferdrüse der Arbeiterinnen werden die Bienenlarven während der ersten drei Larvenstadien gefüttert. Die Arbeiterbiene erhält danach nur noch Pollen und Honig. Die Königinnenlarve hingegen wird bis zum Zeitpunkt der Verdeckelung ihrer Zelle mit diesem Weiselfuttersaft gefüttert.

Inhaltsverzeichnis

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Inhaltsstoffe [Bearbeiten]

Es beinhaltet u.a. Kohlenhydrate, Eiweiß, B-Vitamine und Spurenelemente. Die wichtigsten Inhaltsstoffe sind:

Gewinnung [Bearbeiten]

Gelée Royale wird in spezialisierten Imkereien gewonnen. Der größte Teil der Imker in deutschsprachigen Ländern betreibt die Bienenhaltung als Freizeitbeschäftigung und erntet keinen Gelée Royale, auch fehlen meist die technischen Geräte dazu. Der Großteil des in Deutschland angebotenen Gelée Royale kommt aus China und wird zu Preisen zwischen 100 und 130 Euro pro Kilo gehandelt.

Zur Gewinnung wird einem Bienenvolk die Königin entfernt und es werden vorgefertigte Königinnenzellen in den Bienenstock eingesetzt. Um den Futterstoff isolieren zu können, müssen die Königinnenlarven nach drei Tagen entfernt werden. In einer Bienensaison kann ein Bienenvolk dazu gebracht werden, ca. 500 g Gelée Royale zu produzieren. Das Entfernen der Königin bedeutet für das Bienenvolk eine extreme Stresssituation und einen massiven Eingriff in das Gleichgewicht des Volkes, daher lehnen naturnah wirtschaftende Imker die Produktion von Gelée Royale generell ab.

Gelée Royale findet neben Propolis Verwendung als Ausgangsstoff für pharmazeutische Präparate, kann aber auch pur eingenommen werden. Gelée Royale gilt rechtlich als Lebensmittel.

Mögliche gesundheitliche Gefahren [Bearbeiten]

Der Verzehr von Gelée Royale kann, insbesondere durch seinen Anteil an Proteinen und Aminosäuren, zu allergischen Reaktionen führen. Es wird von Arzneimitteln, die den Königinfuttersaft enthalten, berichtet[1], bei denen folgende Überempfindlichkeitsreaktionen aufgetreten sind:

  • allergische Reaktionen an der Haut
  • Gesichtsschwellungen
  • Asthmaanfälle oder eine Verschlimmerung eines bestehenden Asthmas
  • Erbrechen, Durchfall und Blutdruckabfall
  • im Extremfall: anaphylaktischer Schock, der zum Tode führen kann

Sonstiges [Bearbeiten]

  • 1966 betitelte Roald Dahl eine seiner Kurzgeschichten mit "Gelée Royal" (im Sammelband "Küsschen, Küsschen"). Er karikiert darin u. a. die medizinischen Hoffnungen, die sich um das wohl neu (oder wieder) entdeckte Naturprodukt "Gelée Royale" rankten.

Ein weitverbreiteter Irrtum [Bearbeiten]

Lange Zeit hat man angenommen, dass Gelée Royale die Ursache dafür ist, dass aus einer Bienenlarve keine Arbeiterin sondern eine Königin wird. Dies dürfte der Grund dafür sein, dass sich Gelée Royale in der Naturheilkunde so großer Beliebtheit erfreut und teilweise unter Verweis auf das wundersame Wachstum zur Bienenkönigin geradezu als Wundermittel gepriesen wird.

Erst zu Beginn des 21. Jhd. haben australische Forscher herausgefunden, dass das Gegenteil der Fall ist: Es ist die aus Pollen und Honig bestehende Ernährung der übrigen Bienen, die durch DNA-Methylierung bestimmte Eigenschaften der Gene ausschaltet und somit verhindert, dass die übrigen Bienen zur Königin heranwachsen.[2]

Einzelnachweise [Bearbeiten]

  1. Arzneimittelkommission der deutschen Ärzteschaft: Arzneimittel, die Bienenköniginnenfuttersaft (Gelee royale) enthalten
  2. Quelle: Der Spiegel 32/2008

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